Ein Black/Death Metal Projekt.

Die Band
Kanonenfieber

Hinter Kanonenfieber steht ein junger Musiker aus Bamberg, der sich selbst "Noise" nennt und das Projekt bewusst anonym hält. Er lebt von einem regulären 40-Stunden Job, aber seine Leidenschaft ist die Musik. Dieser widmet er den Großteil seiner Freizeit. In den letzten Jahren hat er sich ein kleines Homestudio aufgebaut. Dort entstand auch das Album "Menschenmühle".

Die Idee zu Kanonenfieber entstand aus der Diskussion mit einem Freund über Aspekte der Metal-Szene und wie historische Themen umgesetzt werden. Konkret ging es um die Thematik des Ersten Weltkriegs. Als Fazit entstand das Konzept zu "Menschenmühle" ohne Glorifizierung des Krieges, ohne Gore-Aspekt, historisch exakt und mit Fakten belegbar.

Hilfreich dabei: Der Freund ist ein Hobby-Historiker, mit einer großen Sammlung von Briefen und Originaldokumenten aus dem Ersten Weltkrieg. Und genau diese Berichte und Briefe dienten als Basis für die Texte.


Besetzung

Noise | Alle Instrumente und Arangements

Gründung

Februar 2021

Folge Kanonenfieber
Release 20.02.2021
Debü-Album: Menschenmühle
"KANONENFIEBER ist einer der absoluten Senkrechtstarter des Metal-Undergrounds und in aller Munde. Auf Spotify und vor allem auf Bandcamp gehen die Klicks durch die Decke, die ersten Auflagen des Albums “Menschenmühle” sind bereits ausverkauft und auch bei der zweiten wirds schon wieder knapp."

Produktion

Musikalisch bedient Menschenmühle das Black und Death Metal Genre mit düsterer Stimmung und viel Melodie. Ein herausstechendes Merkmal sind die in Deutscher Sprache gehaltenen Texte, die durch Ihre teils brutale Lyrik selbst Kritiker aus dem Ausland überzeugen.

Produktionsdetails
  • Music
    Kanonenfieber
  • Lyrics
    Kanonenfieber
  • Produktion
    Noisebringer Studios Bamberg
  • Label
    Noisebringer Records
  • Release
    20.02.2021
Hörprobe
Texte
  • Die Feuertaufe

    Zur Verteidigung des Vaterlands
    Hin zur Front, ins Kriegsgeschehen
    So hab ich's mir auf die Fahne geschrieben
    Ekstatisch in den Zug gestiegen

    Siegreich woll'n wir Frankreich schlagen
    Es braust ein Ruf wie Donnerhall
    Viele Meter vor der Kampfeslinie
    Hört man schon der Granaten Schall

    Die Kompanie steht auf Reserve
    Doch sehen kann ich's Niemandsland
    Es blitzt, еs grollt das Stahlgewitter
    Durch Artilleriе erzeugter Weltenbrand

    Der erste Einsatz steht nun an
    Dicht gedrängt, Mann an Mann
    Geruch von Tod und Sprengstoffdunst
    Weht von den Gräben bis zu uns

    Zur Verteidigung des Vaterlands
    Hin zur Front, ins Kriegsgeschehen
    So hab ich's mir auf die Fahne geschrieben
    Ekstatisch in den Zug gestiegen

    Siegreich woll'n wir Frankreich schlagen
    Es braust ein Ruf wie Donnerhall
    Viele Meter vor der Kampfeslinie
    Hört man schon der Granaten Schall

  • Dicke Bertha

    Bettung aufbauen
    Geschütz aufziehen
    Bremsrolle setzen
    In Position schieben

    Richtkreis einrichten
    Exakt vermessen
    Umkreis festlegen
    Geschütz einkesseln

    Ein Mann ans Ruder
    Ein Mann ans Visier
    Ein Mann richtet ein
    Und ein Offizier

    Granate an Granate
    800 Kilogramm
    Vom Wagen verladen
    Zum Geschütz heran

    Die Leuchtkugel fliegt
    Auf dеr Karte einschätzen
    Position abrichtеn
    Granate einsetzen

    Probeschuss setzen
    Der Befehl verkündet
    Die Reißleine ziehen
    Die Treibladung zündet

    Ein tiefes Surren
    Ein helles Pfeifen
    Hohe Fontänen
    Die die Erde aufreißen

    Gut eingerichtet
    Auf den Gegnergraben
    Mehr Feuerverstärkung
    Nochmals laden

    Granate beschaffen
    Ins Rohr einlegen
    Die d**ke Bertha
    Wird die Welt einebnen

    Ein Höllenfeuer
    Das keiner überlebt
    Hörst du den Aufschlag
    Ist es bereits zu spät
    Ein Flammenschirm
    Der übers Schlachtfeld zieht
    Ein heller Schein
    Das letzte, das du siehst

    Schuss, Blitz, Knall
    Schuss, Blitz, Knall
    Schuss, Blitz, Knall
    Schuss, Blitz, Knall

    Ein Höllenfeuer
    Das keiner überlebt
    Hörst du den Aufschlag
    Ist es bereits zu spät
    Ein Flammenschirm
    Der übers Schlachtfeld zieht
    Ein heller Schein
    Das Letzte, das du siehst

  • Die Schlacht bei Tannenberg

    Auf Befehl Hindenburgs
    Werden wir Usdau nehmen
    Das erste Armeekorps
    Belagert schon Seeben

    Die zweite Division
    Liegt östlich vor Grallau
    Der Russe scheint
    Nun gänzlich ausgelaugt

    Zieht in den Krieg
    Mit Spaten, Axt und Schwert
    Holt uns den Sieg
    Die Schlacht bei Tannenberg

    Jagt sie hinfort
    Auf Wägen, zu Fuß und Pferd
    Ein Mann, ein Wort
    Die Schlacht bei Tannenberg

    Die Schlacht bei Tannenberg
    Die Rache Hindenburgs
    Ganz nach dem Schliefenplan
    Schlagen uns nach Russland durch

    Haben sie eingekesselt
    Schneiden die Versorgung ab
    Halten sie bei Hohenstein
    Meldung an das AOK

    Nun kapitulieren sie
    Bedingungslose Niederlage
    Die Reserven bei Niedenburg
    Ändern nicht die Siegesfrage

    Die letzten Einsatztruppen
    Ziehen sich auch zurück
    General Samsonov
    Er schießt sich in den Kopf

    So war die Schlacht gewonnen
    Den Ruhm bei Tannenberg
    Die Schmach, die noch immer schmerzt
    Nach Jahrhunderten ausgemerzt

    Den Ruhm bei Tannenberg
    Die Schmach, die noch schmerzt, ausgemerzt
    Den Ruhm bei Tannenberg

    Die erste Schlacht, der erste Ruhm
    Sieg, der das Schlachtbild prägt
    Viele Tote zu beklagen
    Doch das ist nicht, was zählt

    Die Massengräber voll
    Mit Zehntausenden Toten
    Unzählige Kriegsgefangene
    Zählen in die grausamen Quoten

    Die Propagandatrommel
    Sie rührt der Deutschen Land
    Von den Alpen bis zur Ostsee
    Und durch jeden Unterstand

    Überall historischer Jubel
    Die Zeitung ist voll davon
    Die Feldpost schickt die Nachricht
    An jede deutsche Front

    Doch im Westen gibt es Neues
    Die Freude ist nicht von Dauer
    Es beginnt die Flandernschlacht
    Begrüßt uns mit Eisenschauern

    Doch im Westen gibt es Neues
    Der Krieg hat erst begonnen
    Die Grenzen tun sich auf
    Von Flandern bis in die Argonnen
    Die Grenzen tun sich auf
    Von Flandern bis in die Argonnen
    Die Grenzen tun sich auf
    Von Flandern bis in die Argonnen

  • Der letzte Flug

    Zu dritt waren wir
    22 Zentner Bomben im Gepäck
    17. Juli, so steigen wir auf
    In der Schwärze der Nacht versteckt

    Zum Ziel der Bahnhof vor Revigny
    Dort liegt der Haupttruppenverschiebungsplatz
    Ein brausender Schatten fliegt durch die Nacht
    Kurz vor dem Ziel im Sturzflug hinab

    3000, 2000, bereit zum Wurf
    3000, 2000, bereit zum Wurf
    3000, 2000, bereit zum Wurf
    3000, 2000, bereit zum Wurf

    Und sie fliegt
    Die tödliche Fracht
    Der Angriff vollends gelungеn
    Fürs Erste drehen wir ab

    In dеr Kurve liegend
    Die Luftabwehr schießt
    Uns aufs Korn genommen
    Und sie findet ihr Ziel

    Die Stichflammen heiß in mein Gesicht
    Der linke Motor beginnt zu brennen
    Um’s Feuer im Keim zu ersticken
    Versuch ich den Treibstoff zu hemmen

    In Richtung Front, dort landen wir sicher!
    Doch die Dämpfungsflächen brechen
    Mit dem Lenken ist’s nun vorbei
    Die Geschwindigkeit will sich rächen

    Es geht in die dunkle Tiefe
    Kein Flehen und kein Bangen
    Um nicht auf dem Felde zu zerschellen
    Versuch ich auf dem Wald zu landen

    Das Schicksal ist nicht mit uns
    Direkt auf das Feld geht es hinab
    Wir schlagen auf den Boden auf
    Für den Leutnant ein jähes Grab

    Der Aufschlag brach sein Genick
    Starr und leblos liegt er da
    So war es geschehen um den guten Fritz
    1917 war sein letztes Jahr

  • Grabenlieder

    Der Winter ist zu uns gekommen
    Langsam frisst er sich in die Glieder
    Ich stehe im Graben benommen
    Geschosse hageln auf mich nieder

    Kein Christbaum und keine Familie
    Nur Männer kauern im Unterstand
    Als Geschenke Granaten, die fliegen
    Zwischen den Schlägen hört man dann

    Grabenlieder
    Steh’n Mann an Mann
    Dass uns die Kälte
    Nichts anhaben kann

    Grabеnlieder
    Im toten Land
    Ein Raunеn geht
    Durch jeden Unterstand

    Grabenlieder
    Oh stille Nacht
    Bis der Schnitter
    Sich ans Werke macht

    Grabenlieder
    Wenn es Blut schneit
    Tod und Angst
    Zur Weihnachtszeit

    Der Boden der Gräben gefroren
    Jede Granate wird zum Schrapnell
    Gefrorene Erde kracht uns um die Ohren
    Kaltes Feuer, das die Nacht erhellt

    Ratten jagen die Brustwehr hinab
    Sie nagen an den steinfesten Toten
    Jeder Krater ein Massengrab
    Mehr Leichen auf als unter dem Boden

    Tod und Leid Zur Weihnachtszeit
    Tod und Leid Zur Weihnachtszeit

    Grabenlieder
    Steh’n Mann an Mann
    Dass uns die Kälte
    Nichts anhaben kann

    Grabenlieder
    Im toten Land
    Ein Raunen geht
    Durch jeden Unterstand

    Grabenlieder
    Oh stille Nacht
    Bis der Schnitter
    Sich ans Werke macht

    Grabenlieder
    Wenn es Blut schneit
    Tod und Angst
    Zur Weihnachtszeit

    Einschlag hier, Schlag dort, sie feuern
    Totesfrier’n, kein Sarg, kein Läutern
    Weihnachtszeit in MG-Garben
    Tiefe Stimmen im Schützengraben

    Der Winter ist zu uns gekommen
    Langsam frisst er sich in die Glieder
    Ich stehe im Graben benommen
    Geschosse hageln auf mich nieder

    Kein Christbaum und keine Familie
    Nur Männer kauern im Unterstand
    Als Geschenke Granaten, die fliegen
    Zwischen den Schlägen hört man dann

  • Grabenkampf

    Ich zurr die Haube fest
    Klappe den Spaten auf
    Mein Messer an die Koppel
    Als ich zur Front hin lauf

    Wir warten schon seit Tagen
    Wir steh'n in Reih‘ und Glied
    Der Blick zum Feindesgraben
    Dort, wo der Franzmann liegt

    Wir rüsten auf
    Marschieren los
    Im festen Lauf
    Der Sieg wird groß
    Wir rüsten auf
    Marschieren los
    Im festen Lauf
    Der Sieg wird groß

    Der Befehl zum Angriff
    Wir kauern am Grabenwall
    Als nun endlich
    Die Pfeife erschallt

    Wie im Fieberwahn
    Sprint' ich die Leiter hoch
    Renne durch Morast
    Springe von Loch zu Loch

    Stolpere über Draht
    Drück mich durch Büsche durch
    Ich schreite unbeirrt
    Vollkommen frei von Furcht

    Es kracht, es pfeift
    Wenn das Eisen platzt
    Die Schrapnelle zischen
    Durch das tote Land

    Meine Lungen brennen
    Durch die Gasgranaten
    Sehe nur mein Ziel
    Nur den Feindesgraben

    Ja, es ist soweit
    Wir haben ihn gestürmt
    Wenn der Feind schreit
    Durch unsere Waffen abgewürgt

    Granaten links, Granaten rechts
    Rauch verringert die Sicht
    Verlegen nun ins Nahgefecht
    Bis das Auge bricht

    Granaten links, Granaten rechts
    Rauch verringert die Sicht
    Verlegen nun ins Nahgefecht
    Bis das Auge bricht

    Ich zieh den Spaten raus
    Nun geht es Aug' um Aug'
    In der Kurzdistanz
    Ist keinem Gewehr zu traun'

    Schnaubend hast’ ich in
    Den ersten Unterstand
    Im Wechselgraben
    Treff ich auf Widerstand

    Seh' den Füsilier stehen
    Das Gewehr in seiner Hand
    Ich les' es in seinen Augen
    Es geht Mann gegen Mann

    Wir schlagen Axt auf Kolben
    Kämpfen in tiefster Wut
    Ich treffe ihn am Schenkel
    Und es spritzt das Blut

    Nun, nach hartem Kampf
    Gut, dass ich noch atmen kann
    Im Grabenkampf

  • Ins Niemandsland

    Ich rück’ den Stahlhelm fest
    Trete in die Nacht hinaus
    Nebelig und kühl ist es
    Das Land erstickt in Rauch

    In Zügen angetreten
    An die Koppel Handgranaten
    Es werden Namen gerufen
    Zwei, die nicht zur Stelle waren

    In Bewegung setzt sich der Zug
    Durch das Trichtergelände
    Umbiegen Balken und Tümpel
    Fernab der Unterstände

    Das Bataillon rückt vor
    Den Angriff auszuführen
    Der Befehl kurz und bündig
    Den Engländer zurückwerfen

    Nach vorn zum Sturm, auf in den Kampf
    So schicken sie uns in das Niemandsland
    Die Augen zu, das Herz verbrannt
    So schicken sie uns in das Niemandsland

    Gasbereitschaft wird befohlen
    Es beginnt ein Höllenfeuer
    Erde springt in Fontänen
    Splitter wie ein Regenschauer

    Augenblicke steh‘n wir starr
    Um auseinander zu stoben
    Suchen Schutz im Morast
    Und Kriegstrommeln toben

    Befehle werden geschrien
    Meine Leute sind verschwunden
    Es rasieren die Granaten
    Männer nieder in Sekunden

    Das Sperrfeuer türmt sich auf
    So fürchterlich die Wucht
    Schauer von Eisen und Erde
    Rauschen durch die Luft

    Nach vorn zum Sturm, auf in den Kampf
    So schicken sie uns in das Niemandsland
    Die Augen zu, das Herz verbrannt
    So schicken sie uns in das Niemandsland

    Nach vorn zum Sturm, auf in den Kampf
    So schicken sie uns in das Niemandsland
    Die Augen zu, das Herz verbrannt
    So schicken sie uns in das Niemandsland

  • Unterstandsangst

    Es tobt das Schlachtenungeheuer
    Erbarmungslos pflügt es das Land
    Im wahnsinn’gen Rausch endloses Feuer
    Martert uns den Verstand

    Ich sitze hier im Morast
    Der Stollen ist tief gegraben
    Stund um Stund im Schutz der Nacht
    Suchen Schutz vor MG Garben

    Das Blut gefriert mir in den Adern
    Mein ganzer Körper verkrampft
    Die Beine schütteln, die Zähne klappern
    In mir wächst die Unterstandsangst

    Nichts zu trinken und auch nichts zu fressеn
    Im Tod haben wir uns verschanzt
    Kein Entrinnеn und kein Verstecken
    In mir wächst die Unterstandsangst

    Viele Stunden schweigen wir schon
    Man versteht ja auch kein Wort
    Der Lärm so unerträglich laut
    Zerrt mich weg von diesem Ort

    Die Feldrekruten frisch zur Front
    Seit 5 Tagen sind sie bei uns
    Ihre Welt liegt in Scherben nun
    Zerbrochen in Feuersbrunst

    Die Lippen zittern, die Augen trüb
    Der Schaum läuft ihm am Maul hinab
    Er läuft im Kreis ohne Unterlass
    Der Stollen hier, sein sicheres Grab

    Das Blut gefriert mir in den Adern
    Mein ganzer Körper verkrampft
    Die Beine schütteln, die Zähne klappern
    In mir wächst die Unterstandsangst

    Nichts zu trinken und auch nichts zu fressen
    Im Tod haben wir uns verschanzt
    Kein Entrinnen und kein Verstecken
    In mir wächst die Unterstandsangst

    Er faselt Worte
    Die Hände zu Fäusten geballt
    Sein Leben verliert seinen Sinn
    Unter der Kanonen Schall

    Der Dreck rieselt auf uns nieder
    Der Stollen gibt stetig nach
    Seit Tagen schon unter Feuer
    Und keine Sekunde Schlaf

    Die Mannschaft ist ermattet
    Nur apathisches Starren
    Wann kommt der Gegenangriff
    Wie lang müssen wir noch ausharren

    Der junge Rekrut rennt schnurstracks zum Ausgang
    Bleib stehen! Ich halt ihn auf
    Geh nicht dort hinaus in das Trommelfeuer
    Mein Junge, sonst gehst du noch drauf!

    Er schreit in Panik und Angst
    Schlägt um sich nur im Trieb
    Er trifft mich stark und ich taumle
    Als er sich vorbei schiebt

    Ich lauf ihm nach zum Stolleneingang
    Schon rennt er aufs freie Feld
    Ich höre eine Mine fliegen
    Und Gott weiß, wo diese fällt

    Noch rennt er in Richtung Front
    Schritt um Schritt fest gesetzt
    Bis die Mine krachend einschlägt
    Und ihn in der Luft zerfetzt

    Das Blut gefriert mir in den Adern
    Mein ganzer Körper verkrampft
    Die Beine schütteln, die Zähne klappern
    In mir wächst die Unterstandsangst

    Nichts zu trinken und auch nichts zu fressen
    Im Tod haben wir uns verschanzt
    Kein Entrinnen und kein Verstecken
    In mir wächst die Unterstandsangst

  • Verscharrt und ungerühmt

    Nur weiter Schritt um Schritt
    Es führt kein Weg zurück
    Durch das Niemandsland
    Das Gewehr in meiner Hand

    Das Schicksal, das mir blüht
    Verscharrt und ungerühmt
    Das Schicksal, das mir blüht
    Verscharrt und ungerühmt

    Und mit der gleichen Treue
    Gleicher Angst und gleicher Reue
    Väter, Söhne, Ehegatten
    Drüben im Feindes Graben

    Das Schicksal, das ihm blüht
    Verscharrt und ungerühmt
    Das Schicksal, das ihm blüht
    Verscharrt und ungerühmt

    Im Leiden sind wir gleich
    Augen trüb, Gesichter blеich
    Ich liege tot im Niemandsland
    Mit dеm Feinde Hand in Hand

    Das Schicksal, das uns blüht
    Verscharrt und ungerühmt
    Das Schicksal, das uns blüht
    Verscharrt und ungerühmt

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